Mit "Vermählung" ist Curtis Sittenfeld eine Adaption des berühmten "Pride and Prejudice" gelungen, die sich nicht verstecken braucht. Deutlich modern und mit eigenen Einfällen, bleibt das Buch doch stets nahe genug an der Vorlage, um allen Fans Freude zu bereiten. Gelegentlich sind die gesellschaftskritischen Untertöne oder Charakterisierungen nicht so subtil wie im Original, so dass Handlungen übertrieben wirken, doch es hat meine Leselust nie wirklich gebrochen.
[Aus dem Alltag] Harry Potter wird 20!
Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen. Denn heute auf den Tag genau vor 20 Jahren kam bei Bloomsbury in Groß Britannien der erste Band von Harry Potter raus. Es gab in meinem Leben viele Bücher, die mich geprägt haben in meinen Einstellungen und in der Art, wie ich über die Welt denke. Harry Potter… Weiterlesen [Aus dem Alltag] Harry Potter wird 20!
[Rezension] Felix Bonke: Die Tochter der Patientin
In seinem Debüt-Roman „Die Tochter der Patientin“ beweist Felix Bonke, dass er ein Meister des Erzählens ist. Nicht nur sein Schreibstil ist gleichzeitig amüsant und gefühlvoll, auch die Figuren, die er aufbaut und entwickelt, sind komplex und authentisch. Seine intime Charakterstudie baut er vor dem Hintergrund eines Arztromans, versehen mit Geschichtsstunde und Romantik, so geschickt auf, dass man gar nicht so recht mitbekommt, wie die Personen plötzlich zum Leben erwachen.
[Rezension] Tim Gebert: Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel
Der Fantasy-Roman "Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel" von Tim Gebert ist ein vielversprechendes Debüt, das für die Zukunft des Autors und der Reihe viel Gutes verspricht. Die Kreativität der Geschichte ist faszinierend, ebenso wie die stetig wachsende Zahl an Figuren das Buch bereichern. Der Erzählstil erscheint noch nicht vollständig ausgereift, doch ansonsten ist "Fynn Phönix" ein episches Meisterwerk.
[Rezension] Phillipa Ashley: Hinter dem Café das Meer
Der Liebesroman "Hinter dem Café das Meer" von Phillipa Ashley konnte mich leider weder mit der Geschichte noch mit dem Schreibstil überzeugen. Die Figuren bleiben flach, viele Handlungen und Plot-Twists wirken an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch sogar im Kontext einer Romanze. Einzig positiv ist, dass ich zumindest an Cals Entwicklung genug interessiert war, um immer weiterlesen zu wollen.
[Rezension] Kylie Scott: Dirty, Sexy, Love
Der New Adult Roman "Dirty, Sexy, Love" von Kylie Scott liefert genau das, was man von ihm erwartet, aber auch nicht mehr. Die beiden Protagonisten sind in einer dramatischen, mitreißenden Liebesgeschichte verwickelt, die umstehenden Figuren bleiben oberflächlich und entsprechen ihren Klischees. Es ist ein klassischer Genre-Roman mit angemessenen Sex-Szenen, bei dem es nicht ganz gereicht hat, außergewöhnlich zu sein.
[Rezension] Arthur Rundt: Marylin
Mit "Marylin" ist es Arthur Rundt gelungen, ein offensichtliches Problem in eine Sprache zu verpacken, durch welche es normalisiert und emotionslos wird. Genau dadurch aber schauen wir überhaupt erst hin, genau dadurch, dass uns ein Spiegel vorgehalten wird, dass uns gezeigt wird, wie gerne wir offensichtliche Probleme ignorieren, weil sie offensichtlich sind, bekommt der Roman ein scharfes Schwert. Das Buch verlangt Aufmerksamkeit und meine hat es mühelos erhalten.
[Rezenszion] M. R. Forbes: Der Nekromant – Totennacht
Der Roman "Der Nekromant - Totennacht" von M. R. Forbes ist ein gelungener Auftakt zu dieser Urban-Fantasy-Trilogie. Der Protagonist Conor Night ist ebenso cool wie liebenswert und die Welt, die ihn umgibt, ist meisterhaft aufgebaut. Der Autor schafft es auf herausragende Weise, bekannte Elemente des Fantasy auf neue Weise zusammenzumischen und so eine dunkle, spannende Welt zu kreieren, in der Nekromantie einfach das Coolste ist, was die Erde je gesehen hat.
Ich habe geheiratet!
Nach Monaten der Planung war es am 13. Mai 2017 endlich soweit: Ich habe Ja gesagt. Ich habe meinen Freund, mit dem ich seit über sechs Jahren zusammen bin und seit über einem Jahr zusammen wohne, geheiratet. Der Polterabend Im Oktober hatte ich ihm spontan einen Antrag gemacht und er hat Ja gesagt. Obwohl wir… Weiterlesen Ich habe geheiratet!
[Rezension] Daniel F. Galouye: Dark Universe – Der Aufbruch
Der Science-Fiction-Roman "Dark Universe - Der Aufbruch" ist ein spannendes Gedanken-Experiment, das vor dem Hintergrund des Horrors eines globalen Atomkrieges überlegt, wie Menschen ohne ihre Augen in der Welt zurecht kommen würden. "Dark Universe" macht genau das, was Science Fiction (unter anderem) tun sollte: Zukunftsszenarien entwerfen und so fantasiereich wie möglich ausformulieren, wohin wissenschaftliche Errungenschaften uns führen könnten und wie Menschen sich entwickeln könnten.