Kolumne

Meine Top 10 für 2017

Nachdem das Jahr 2017 uns nun endgültig verlassen hat, wird es Zeit, die Bücher, die ich in den letzten 12 Monaten gelesen habe, zu reflektieren und die Perlen unter ihnen in einer weiteren Topliste zusammen zu stellen. Es war eine harte Wahl, denn erstaunlich viele Bücher haben mich auf die eine oder andere Art und Weise berührt. Insgesamt achtmal habe ich volle Punktzahl vergeben, obwohl ich wirklich streng mit meiner Bewertung bin. Vielleicht findet ihr ja in dieser Liste noch die ein oder andere Anregung, was ihr im neuen Jahr lesen könntet.

Um es spannend zu machen, habe ich die Liste umgekehrt sortiert, das bedeutet, meine Nummer 1 befindet sich ganz am Ende dieser Liste!

 


#10 – Martha Sophie Marcus: Das blaue Medaillon, 25.08.2017 bei Bastei Lübbe

943d80dbd16eebc4An einem einzigen Tag gerät Alessas Leben völlig aus den Fugen. Ihre Tante stirbt, kurz nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon gegeben hat. Am selben Abend wird ihr Großvater ermordet, der sie nach dem Tod ihrer Eltern großgezogen und zur Diebin ausgebildet hat. Alessa selbst entgeht nur knapp einem Anschlag und flieht mit Mühe und Not aus Venedig. Ihr Ziel: Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter lebt. Doch auch hier, am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, ist sie nicht sicher. Der Mörder ihres Großvaters ist ihr dicht auf den Fersen, und er ist nicht der Einzige, der es auf das Medaillon abgesehen hat …

Ein historischer Roman, der gleichzeitig Kriminalfall, Liebesgeschichte und Abenteuerroman ist – damit konnte mich Martha Sophie Marcus sofort überzeugen. Dass einige historische Figuren tatsächlich reale Hintergründe haben und zudem eine Gauklertruppe auf authentische Art und Weise einen großen Teil der Geschichte ausmacht, hat  mich ebenfalls begeistert. So schnell wie selten habe ich mit den Hauptfiguren eine Verbindung aufgebaut und war am Ende wirklich traurig, dass es nicht noch mehr zu lesen gibt über Alessa und ihre Freunde.


#9 – Jenny-Mai Nuyen: Heartware, 21.07.2017 bei Rowohlt Polaris

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Erst verdunkelt sie dein Herz, dann die ganze Welt?
Adam Eli hat seine Chance genutzt: Er ist erfolgreicher Ghostwriter, tut alles, um seine kriminelle Jugend vergessen zu machen. Eines verbindet ihn noch mit seinem alten Leben: Seine große Liebe Willenja. Die letzte Begegnung liegt lange zurück, bis heute weiß er nicht, ob sie es war, die ihn damals verriet.
Antwort darauf verspricht der Internettycoon Balthus – wenn Adam sich an der Suche nach Willenja beteiligt. Denn die junge Frau hat den Prototyp einer künstlichen Intelligenz gestohlen. Um Geld zu erpressen? Oder vielleicht sogar einen Terroranschlag zu verüben?
Eine atemlose Jagd von den Urwäldern Boliviens über Dubai bis Tokio beginnt …

Ein weiterer Thriller, der mich wirklich fesseln konnte. Nicht nur ist der Plot selbst spannend, auch die existentiellen Fragen, die bei der Lektüre unwillkürlich kommen, sind es wert, noch lange über das Buch nachzudenken. Ich hatte das Vergnügen, mit der Autorin im Rahmen einer Leserunde ein wenig über das Buch und über politisch-philosophische Konzepte diskutieren zu können, was den Genuss nur gefördert hat. Zusätzlich sind ausnahmslos alle Hauptpersonen in diesem Buch so besonders, so anders, dass es einfach faszinierend ist, ihnen zuzuschauen. Ein klares Highlight für mich.


#8 – Klaus Cäsar Zehrer: Das Genie, 23.08.2017 bei Diogenes

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Boston, 1910. Der elfjährige William James Sidis wird von der amerikanischen Presse als »Wunderjunge von Harvard« gefeiert. Sein Vater Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern, triumphiert. Er hat William von Geburt an mit einem speziellen Lernprogramm trainiert. Durch Anwendung der Sidis-Methode könnten alle Kinder die gleichen Fähigkeiten entwickeln wie sein Sohn, behauptet er. Doch als William erwachsen wird, bricht er mit seinen Eltern und seiner Vergangenheit. Er weigert sich, seine Intelligenz einer Gesellschaft zur Ver­fügung zu stellen, die von Ausbeutung, Profitsucht und Militärgewalt beherrscht wird. Stattdessen versucht er, sein Leben nach eigenen Vorstel­lungen zu gestalten – mit aller Konsequenz.

Wie bei #9 ist auch dieses Buch auf eine Weise interessant, dass man auch nach Abschluss der Lektüre noch über das Gelesene nachdenkt. Fragen von Erziehung, Bildung, psychischen Störungen und dem korrekten politischen System werden so kunstvoll ineinander verwoben, dass man immer wieder innehalten und reflektieren muss. Wie bei #10 basiert auch dieser Roman auf einer wahren Geschichte. Zehrer beweist eine Erzählkunst, die mich hoffen lässt, dass er noch weitere Romane schreiben wird. In meinen Augen ist dies ein Buch, dass man dieses Jahr unbedingt gelesen haben sollte.


#7 – Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten, 11.08.2017 bei Ullstein

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England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt, wartet ungeduldig auf ein mutiges Proletariat, das den Kapitalismus hinwegfegt, verzettelt sich beim Schreiben und kommt über Band 1 des ‚Kapitals‘ nicht hinaus. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit – doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.

Obwohl das Thema dieses Romans – politische Systeme und der Sturz der Kirche – alles andere als leicht ist, habe ich doch selten so viel gelacht wie hier. Der hintergründige Witz, der immer wieder aufblitzt, macht die Lektüre zu einem lockeren Genuss. Spielerisch erfährt man mehr über die Evolutionstheorie und über den Kommunismus, während man zwei alten Männern beim Leiden zusieht. Die Geschichte könnte jederzeit unangenehm abdriften, doch Jerger hält das Schiff beständig auf Kurs und so ist die Erzählung eine runde Sache, die informativ ist und Spaß macht.


#6 – Felix Bonke: Die Tochter der Patientin, 20.03.2017 bei hockebooks

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Eigentlich hatte Niklas nicht vor, Arzt zu werden. Im harten Klinikalltag als Assistenzarzt droht er oft genug zu scheitern. Bis die Begegnung mit einer Patientin sein Leben verändert. Melanie Hoffmann leidet an einer unheilbaren Krankheit. Der junge Arzt und die Patientin fassen Vertrauen zueinander, für keinen der beiden eine uneigennützige Angelegenheit: Paulina, die Tochter der Patientin, gehört für Niklas zu den Frauen, die bisher außerhalb seiner Reichweite lagen. Für Melanie Hoffmann hingegen stellt Niklas einen letzten Versuch dar, das kaputte Verhältnis zu ihrer Tochter zu kitten. Denn Paulina wuchs ohne ihre Mutter in Chile auf. Und Melanie Hoffmann hütet ein dunkles Geheimnis aus der Zeit der chilenischen Diktatur. Je tiefer Niklas in die Familiengeschichte hineingezogen wird, desto mehr muss er sich entscheiden, zu welchem Menschen er selbst werden will.

Als ich dieses Buch in die Hand nahm, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Schon die ersten Sätze bewiesen mir, dass der Schreibstil ein Genuss werden würde und dass die männliche Hauptperson angenehm zynisch und optimistisch zugleich in die Welt schaute. Theoretisch ist es ein Arztroman mit einer Romanze, praktisch jedoch ist es viel mehr. Es ist eine Reise ins Innere unserer Herzen, es ist eine Erzählung über den grausamen Realismus des Krankenhausalltags und es ist eine interessante Aufarbeitung eines eher unbekannten Stücks chilenischer Geschichte. Keine Sekunde habe ich mich bei diesem Buch gelangweilt, und so merkwürdig die Charaktere sich bisweilen verhielten, so nachvollziehbar war es doch stets für mich. Dieses wohl eher unbekannte Buch ist mein Geheimtipp für die erste Hälfte von 2017.


 

#5 Amor Towles: Ein Gentleman in Moskau, 08.09.2017 bei List

91tNk0I2GpLMoskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst der Graf über sich hinaus.

Ein weiterer historischer Roman auf dieser Liste, der schon von der ersten Zeile an mein Herz gewonnen hatte. Als begeisterte Leserin der russischen Klassiker war ich fasziniert davon, wie spielend es Towles gelingt, die typisch russische Atmosphäre jener alten Bücher auch in seinem Werk aufkommen zu lassen. Es passiert nicht viel in diesem Buch, und doch geschieht so viel, lernt man als Leser so viel, dass es beinahe einem Wunder gleichkommt, dass alles in einen Roman gepasst hat. Es ist eine Reise durch eine schwierige Zeit in Russland, und das Hotel, in dem Rostov gefangen ist, bietet nur einen kleinen Ausblick auf die Welt außerhalb der luxuriösen Wände. Diverse Personen, die lebensecht und sympathisch sind, zeichnen dennoch ein farbenprächtiges Bild eines längst vergessenen Russlands.


 

#4 Sarah Perry: Die Schlange von Essex, 29.09.2017 bei Eichborn

456e883cca1502e2London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen.

Langsam wird deutlich, dass das Jahr 2017 für mich ganz im Zeichen der historischen Romane stand. Was allerdings dieses Buch für mich zu einer Perle gemacht hat, hat weniger mit der interessanten Darstellung der historischen Umstände zu tun, sondern vielmehr mit dem Arsenal von Figuren, die alle so wahnsinnig eigen und genau deswegen liebenswert sind. Obwohl die Kulissen wechseln, hat man doch das Gefühl, einem Kammerspiel beizuwohnen, das tiefe Einblicke in unsere Psyche und die menschliche Seele gewährt. Jeder für sich würde wohl verschroben wirken, doch die kleinen Eigenheiten der Charaktere fügen sich passend zusammen und jeder sorgt sich rührend um den anderen. Gerade auch das Ende, das wohl eher unorthodox ist, konnte mich von diesem Buch überzeugen. Es hat zurecht seinen Preis gewonnen!


#3 – Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann, 18.07.2017 bei DuMont

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Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …

Nicht umsonst habe ich über dieses Buch geschrieben: „Wenn Momo erwachsen wäre“. Die Weisheit der alten Selma, die vor allem gut zuhören kann und gelernt hat, das Leben zu nehmen, wie es kommt, zieht sich als roter Faden durch eine ebenso tragische wie optimistische und wundervolle Geschichte. Der Schreibstil ist besonders, die Charaktere mehr als eigen, das ganze Dorf, in dem die Handlung spielt, verschroben, doch am Ende bemerkt man: Sie alle sind zutiefst menschlich und all ihre Macken gehören dazu. Das Leben ist gut, wie es ist. Für jeden, der eine Erinnerung braucht, dass er (oder sie) genau so gut ist, wie er (oder sie) ist.


 

#2 Andrea De Carlo: Ein fast perfektes Wunder, 27.09.2017 bei Diogenes

ein-fast-perfektes-wunder-9783257608090Nach herben Enttäuschungen in der Liebe hat Milena Italien den Rücken gekehrt. Seit ein paar Jahren wohnt sie zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Viviane in einem Städtchen in der Provence. Die Gelateria, die sie hier eröffnet hat, läuft gut. Milena stellt ihr eigenes Gelato her, je nach Saison unterschiedliche Sorten – auch solche, die man nirgends sonst findet. Mit Leidenschaft sucht sie nach neuen Geschmacksrichtungen, und oft dauert es Tage, bis sie mit einer neuen Kreation zufrieden ist. Eines Tages liefert Milena eine große Bestellung im Landhaus des Rockstars Nick Cruickshanck ab. Und der Hausherr ist so begeistert von dem Eis, dass er die Frau kennenlernen will, die solche Wunder vollbringt. Der neue Roman von Andrea De Carlo erzählt von einem Glück, das man schmecken kann, wie in Milenas Gelato, und hören, wie in Nicks Rocksongs, das sich jedoch, kaum will man es fassen, sofort verflüchtigt.

 

Dieser Roman könnte von seiner Anlage her ein reiner Liebesroman sein. Wir haben einen Mann und eine Frau und alles andere um sie herum scheint wenig wichtig. Doch wo andere eine seichte Liebesgeschichte zwischen der armen Frau und dem reichen, berühmten Mann erzählen würden, geht Andrea De Carlo weiter und erzählt uns vom wahren Leben. Gerade weil in diesem Buch die Realität nicht verzerrt dargestellt wird, gerade weil bisweilen banal wirkende Probleme behandelt werden, lädt diese Geschichte zum Träumen ein. Wir werden verführt, an die große Liebe zu glauben, selbst wenn wir schon lange der Jugend entwachsen sind, wir werden verführt, in Frankreich wirklich das Land der Romantik zu sehen. Die Geschichte von Milena und Nick geht ans Herz, aber sie fordert uns auch zum Reflektieren auf.


#1 – Lisa Strømme: Das Erdbeermädchen, 13.06.2017 bei Heyne

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Neben der tiefsten Finsternis strahlt oft das hellste Licht.
Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten.
Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Åsgårdstrand daran zu zerbrechen.

Dieses Buch war in jeder Hinsicht eine Überraschung für mich. Das Cover und der Klappentext erweckten den Eindruck, dass ich eine lockere Sommerromanze bekommen würde. Ich war ungebildet genug, um nicht zu wissen, wer Edvard Munch war. Und am Ende habe ich das Buch innerhalb eines Nachmittags inhaliert, weil ich mich nicht lösen konnte. Die Liebesgeschichte zwischen Tullik und Edvard hat eine Saite in mir zum Klingen gebracht, die ich schon fast vergessen hatte. Der Schreibstil ist außergewöhnlich, die Inspiration für den Roman interessant und die Ausführung rundum gelungen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass ich dieses Jahr noch ein Buch lesen werde, dass mich so faszinieren und gefangen nehmen wird wie dieses. Hier habe ich einfach alles geliebt.


 

(Alle Cover und Klappentexte den Verlagsseiten entnommen, die auf der jeweiligen Rezensionsseite verlinkt ist)

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