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[Kombo-Rezension] Megan Erickson: Mechanics of Love 1 & 2

Die ersten beiden Bände der Mechanics-of-Love-Reihe von Megan Erickson sind sexy und dramatisch. Während die Geschichte um Jenna und Cal auf mich gleichzeitig zu stark nach Rezept und zu übertrieben gewirkt hat, habe ich mit Brent und Ivy alles gefunden, was ich von einem erotischen Liebesroman erwarte. Ich konnte mitleiden, mitfühlen und extrem heißen Sex miterleben.

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[Rezension] Lisa Strømme: Das Erdbeermädchen

Mit dem Roman "Das Erdbeermädchen" entführt uns Lisa Strømme in ein schillerndes 19. Jahrhundert, das nah an der Realität der damals lebenden Menschen erscheint. Johanne, die Erzählerin, ist ebenso trotzig wie ergeben, während Tullik gleichzeitig romantisch und rebellisch ist. Dem Buch liegt eine intensive Recherche über den Maler Edvard Munch zu Grunde und das spürt man auf jeder Seite. Mit eindringlicher Intensität schildert Strømme eine tragische Liebesgeschichte, die das Herz berührt und die Seele weinen lässt. Es ist keine leichte Kost, doch wer sich auf die Reise einlässt, wird mehr als belohnt

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[Rezension] Brittainy C. Cherry: Wie das Feuer zwischen uns

"Wie das Feuer zwischen uns" von Brittainy C. Cherry wird oft als emotionale Achterbahnfahrt bezeichnet. Ich stimme dieser Einschätzung zu, allerdings nicht ausschließlich positiv. Die Art, wie Tränen seitens der Autorin forciert werden, und die Schicksalsschläge aller auftretenden Personen sich häufen, hat mich beinahe mit einem Schleudertrauma zurückgelassen. Dadurch habe ich immer wieder den Kontakt zum Buch verloren.

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[Rezension] Benne Schröder: In der Liebe ist die Hölle los

Der romantische Fantasy-Roman "In der Liebe ist die Hölle los" von Benne Schröder erfüllt über weite Strecken alle Erwartungen. Der Plot und der Schreibstil sind so witzig, wie die Grundidee des Klappentextes vermuten lässt, und die verschiedenen Figuren sind manchmal grandios absurd. Trotzdem konnte ich persönlich nie eine echte Bindung zur Hauptperson Catalea aufbauen, auch wenn mir ihre Liebesgeschichte mit Timur gefallen hat.

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[Rezension] Kendall Ryan: Filthy Beautiful Lust – Von ganzem Herzen

"Filthy Beautiful Lust - Von ganzem Herzen" von Kendall Ryan bietet prickelnde Erotik auf höchstem Niveau, aber nicht mehr. Die männliche Hauptfigur bleibt ein flaches Klischee, während die Frau lebensnah und warm erscheint. Die Hintergrundhandlung ist sogar für eine Geschichte wie diese zu dünn, als dass man sie hätte genießen können. Wer jedoch nach hervorragend geschriebenen Sexszenen sucht, ist hier definitiv richtig.

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[Rezension] Gerry Bartlett: Texas Heat – Gefährliche Leidenschaft

Der Liebesroman "Texas Heat - Gefährliche Leidenschaft" von Gerry Bartlett beginnt mit einem heißen, von Hormonen getrieben Katz-und-Maus-Spiel. Was eine klassische Liebesgeschichte hätte werden können, wandelt sich jedoch in der zweiten Hälfte des Buches zu einem Thriller. Das wiederum gibt jedoch der seichte Stoff nicht wirklich her, so dass der Leser bis zum Schluss im Unklaren darüber bleibt, was er hier eigentlich wirklich liest. Das ist schade. Hätte die Autorin sich ganz auf die Entwicklung der Liebesgeschichte konzentriert, wäre ihr eine amüsante, wenn auch nicht unbedingt neue Geschichte gelungen. Für einen Thriller, der spannend und mitreißend ist, reicht diese Geschichte leider nicht.

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[Rezension] Curtis Sittenfeld: Vermählung

Mit "Vermählung" ist Curtis Sittenfeld eine Adaption des berühmten "Pride and Prejudice" gelungen, die sich nicht verstecken braucht. Deutlich modern und mit eigenen Einfällen, bleibt das Buch doch stets nahe genug an der Vorlage, um allen Fans Freude zu bereiten. Gelegentlich sind die gesellschaftskritischen Untertöne oder Charakterisierungen nicht so subtil wie im Original, so dass Handlungen übertrieben wirken, doch es hat meine Leselust nie wirklich gebrochen.