Rezensionen

[Rezension] Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Der Kriminalroman "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" von Olliver Bottini ist ein atmosphärisch dichter Wirtschaftskrimi über die Verwicklungen der ehemaligen DDR und der ehemaligen Ostblockstaaten in die unübersichtliche Agrarpolitik. Obwohl eigentlich ein Mordfall im Zentrum steht, liegt die Stärke des Buches doch deutlich in seinen historischen Beleuchtungen der Umbruchzeit.

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[Rezension] Elizabeth Day: Die Party

Der Roman "Die Party" von Elizabeth Day ist eine spannende Charakterstudie, in deren Mittelpunkt drei Menschen stehen, die alle auf ihre Weise mit äußeren und inneren Umständen zu kämpfen haben. Die Art, wie die Geschehnisse der Vergangenheit, der Party selbst und der Gegenwart miteinander verwoben werden, machen das Buch zu einem Lese-Highlight.

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[Rezension] Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Der Roman "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky lässt sich schwer in Worte fassen. Die außergewöhnliche Sprache, die gerade in ihrer Schlichtheit so intensiv wirkt, ermöglicht uns einen intimen Blick in das Leben einiger weniger Dorfmenschen, wie selbst das empathischste Erzählen, die größte Anhäufung von Adjektiven es nicht gekonnt hätte. Das Schicksal der Protagonistin Luise, ihrer Großmutter Selma und aller anderer Dorfbewohner wird schlagartig interessant, es ist unmöglich, der Erzählerin nicht zuzuhören, gerade weil alles in seiner Andersartigkeit doch so normal und authentisch wirkt.

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[Rezension] Phillipa Ashley: Hinter dem Café das Meer

Der Liebesroman "Hinter dem Café das Meer" von Phillipa Ashley konnte mich leider weder mit der Geschichte noch mit dem Schreibstil überzeugen. Die Figuren bleiben flach, viele Handlungen und Plot-Twists wirken an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch sogar im Kontext einer Romanze. Einzig positiv ist, dass ich zumindest an Cals Entwicklung genug interessiert war, um immer weiterlesen zu wollen.