Rezensionen

[Rezension] Andrea De Carlo: Ein fast perfektes Wunder

Der Roman "Ein fast perfektes Wunder" von Andrea De Carlo ist ein kraftvolles Loblied auf den Mut zur Veränderung. Doch gleichzeitig erinnert er uns, dass wir alle nicht perfekt sind, dass wir alle Ängste in uns tragen, dass wir Liebe und Halt und Geborgenheit suchen. Unaufdringlich beweist der Autor, dass das Leben komplex und die Möglichkeiten da sind, wenn wir nur den Mut finden, Türen zu schließen, um andere öffnen zu können.

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[Rezension] Grégoire Hervier: Vintage

Der Roman "Vintage" von Grégoire Hervier ist eine wundervolle Reise durch die Zeit des Rock'n'Roll und eine Liebeserklärung an die Gitarre. Man muss selbst gar nicht unbedingt etwas von Gitarren oder Rockmusik verstehen, doch wenn man offen an die Geschichte herangeht, wird man unweigerlich von Nostalgie und Schwärmerei erfasst. Die Geschichte selbst, eine Schnitzeljagd auf der Spur einer legendären Gitarre, ist interessant erzählt, aber leider nicht wirklich spannend. Ich hätte mir stellenweise eine straffere Erzählweise gewünscht, damit an anderer Stelle mehr Zeit für die Erzählung verblieben wäre.

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[Rezension] Klaus Cäsar Zehrer: Das Genie

Mit seinem Debütroman "Das Genie" ist es Klaus Cäsar Zehrer gelungen, die Biografie eines sehr spannenden Mannes lebensnah und unterhaltsam zu erzählen. Die Vorstellung, dass William James Sidis tatsächlich so ein Leben gelebt hat, ist ebenso tragisch wie lehrreich. Die Mischung aus Tragik und scharfzüngiger Realitätsbeschreibung macht diesen Roman zu einem strahlenden Juwel.