Rezensionen

[Rezension] Sarah Perry: Die Schlange von Essex

Der Roman "Die Schlange von Essex" von Sarah Perry ist die berührende Geschichte eines ausgewählten Ensembles von Menschen, die füreinander da sein wollen, aber es am Ende doch kaum können. Die tief berührende Geschichte von Cora, Will, Luke, Martha und all den anderen ist ein Meisterwerk, das uns gekonnt Einblicke in die Empfindsamkeit der menschlichen Seele gibt.

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[Rezension] Andrea De Carlo: Ein fast perfektes Wunder

Der Roman "Ein fast perfektes Wunder" von Andrea De Carlo ist ein kraftvolles Loblied auf den Mut zur Veränderung. Doch gleichzeitig erinnert er uns, dass wir alle nicht perfekt sind, dass wir alle Ängste in uns tragen, dass wir Liebe und Halt und Geborgenheit suchen. Unaufdringlich beweist der Autor, dass das Leben komplex und die Möglichkeiten da sind, wenn wir nur den Mut finden, Türen zu schließen, um andere öffnen zu können.

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[Rezension] Grégoire Hervier: Vintage

Der Roman "Vintage" von Grégoire Hervier ist eine wundervolle Reise durch die Zeit des Rock'n'Roll und eine Liebeserklärung an die Gitarre. Man muss selbst gar nicht unbedingt etwas von Gitarren oder Rockmusik verstehen, doch wenn man offen an die Geschichte herangeht, wird man unweigerlich von Nostalgie und Schwärmerei erfasst. Die Geschichte selbst, eine Schnitzeljagd auf der Spur einer legendären Gitarre, ist interessant erzählt, aber leider nicht wirklich spannend. Ich hätte mir stellenweise eine straffere Erzählweise gewünscht, damit an anderer Stelle mehr Zeit für die Erzählung verblieben wäre.

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[Rezension] Amor Towles: Ein Gentleman in Moskau

Autor: Amor Towles Originaltitel: A Gentleman in Moscow Übersetzerin: Susanne Höbel Genre: Historischer Roman Ausgabe: Hardcover, 560 Seiten Erschienen: 08.09.2017 bei List Kaufen: Ullstein Amazon Thalia   Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen… Weiterlesen [Rezension] Amor Towles: Ein Gentleman in Moskau

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[Rezension] Annabel Abbs: Die Tänzerin von Paris

Der Roman "Die Tänzerin von Paris" von Annabel Abbs ist die verstörende, tragische Lebensgeschichte von Lucia, der Tochter des großen James Joyce. Mit ihrer bildgewaltigen Sprache schafft die Autorin es, uns das wilde Leben im Paris der zwanziger Jahre, aber auch das strenge Leben in dem irisch-katholischen Haushalt der Joyce-Familie näherzubringen. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, um es genießen zu können, doch wer offen und interessiert ist, wird definitiv belohnt. 

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[Rezension] Klaus Cäsar Zehrer: Das Genie

Mit seinem Debütroman "Das Genie" ist es Klaus Cäsar Zehrer gelungen, die Biografie eines sehr spannenden Mannes lebensnah und unterhaltsam zu erzählen. Die Vorstellung, dass William James Sidis tatsächlich so ein Leben gelebt hat, ist ebenso tragisch wie lehrreich. Die Mischung aus Tragik und scharfzüngiger Realitätsbeschreibung macht diesen Roman zu einem strahlenden Juwel.

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[Rezension] Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten

Der Roman "Und Marx stand still in Darwins Garten" von Ilona Jerger ist ein wundervoller Einblick in das Leben zweiter bedeutender Männer. Einfühlsam, aber ungeschönt lässt sie uns an einigen Wochen teilhaben. Mit Hilfe der erfundenen Figur Dr. Beckett diskutiert sie die Berührungspunkte und Widersprüche in den Theorien beider Wissenschaftler, während sie zugleich großen Wert auf menschliche Darstellung legt.