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[Rezension] Kate Saunders: Das Geheimnis von Wishtide Manor

Der Kriminalroman "Das Geheimnis von Wishtide Manor" von Kate Saunders ist ein spannender Auftakt zu einer neuen Reihe um die Ermittlerin Laetitia Rodd. Der Mordfall im Setting von 1850 ist eine wundervoll verwobene Geschichte um die Vergangenheit der Menschen, die sie am Ende doch wieder einholt. Der Krimi funktioniert gut, hält durchweg die Spannung und kommt zu einem überraschenden Finale.

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[Rezension] Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Der Kriminalroman "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" von Olliver Bottini ist ein atmosphärisch dichter Wirtschaftskrimi über die Verwicklungen der ehemaligen DDR und der ehemaligen Ostblockstaaten in die unübersichtliche Agrarpolitik. Obwohl eigentlich ein Mordfall im Zentrum steht, liegt die Stärke des Buches doch deutlich in seinen historischen Beleuchtungen der Umbruchzeit.

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[Rezension] Chris Bradford: Bodyguard – Der Anschlag

Das Jugendbuch "Bodyguard: Der Anschlag" von Chris Bradford ist ein unterhaltsamer, actionreicher Roman, der mich zwar nicht ansprechen, aber trotzdem überzeugen konnte. Die Charaktere sind jung und handeln oft genug so. Der Plot ist an sich simpel, aber mit genügend Verwicklungen versehen, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Als Jugendbuch funktioniert dieser Roman sehr gut.

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[Rezension] Emma Garnier: Grandhotel Angst

Der Roman "Grandhotel Angst" von Emma Garnier ist eine gekonnte Wiederbelebung des romantischen Genres der Gothic Novels. Die klassischen Elemente dieser Geschichten werden von der Autorin meisterhaft zu einer spannenden Geschichte verwoben, bei der bis zum Schluss unklar ist, wer nun eigentlich der Bösewicht ist. Für einen normalen Thriller fehlt eventuell die richtige Spannung, doch als Gothic Novel funktioniert das Buch wunderbar.

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[Rezension] Zoë Beck: Die Lieferantin

Der Thriller "Die Lieferantin" von Zoë Beck ist eine spannende Reise durch die Welt von Drongenbanden, Bestechung und politisch aufgeheizten Zeiten in Englands Metropole. Die Frauen rund um Hauptperson Ellie sind authentische Menschen, mit denen man mitfiebert, um die man Angst hat, für die man hofft. Jedem Fan des Genres kann ich den Kauf nur empfehlen!

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[Rezension] Chris Pavone: Der Informant

Der Thriller "Der Informant" von Chris Pavone ist eine solide recherchierte Spionage-Geschichte, die mit ausführlichen Landesbeschreibungen und der Darstellung von Speisen und Getränken Fernweh zu wecken weiß. Die vielen Charaktere sind zwar durchaus gut dargestellt, doch manchmal zu ambivalent, um echt zu wirken. rotzdem ist das Buch unterhaltsam, liest sich flüssig und ist ein solider Roman.

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[Rezension] B. C. Schiller: Targa – Der Moment, bevor du stirbst

Der Thriller "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" von B. C. Schiller ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe rund um die titelgebende Heldin Targa Hendricks. Sowohl sie als auch der Serienmörder Falk Sandmann, um den es in diesem Band geht, sind spannende Charaktere, die in ihrer Andersartigkeit faszinierend zu beobachten sind.

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[Rezension] Heine Bakkeid: … und morgen werde ich dich vermissen

Autor: Heine Bakkeid Originaltitel: Jeg skal savne deg i morgen Übersetzerin: Ursel Allenstein Reihe: Thorkild Aske Band 1 Genre: Kriminalroman Ausgabe: Taschenbuch, 416 Seiten Erschienen: 23.06.2017 Kaufen: Rowohlt Amazon Thalia Wenn man am Tiefpunkt ist, gibt es nur einen Weg: Hoch, in den Norden Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner… Weiterlesen [Rezension] Heine Bakkeid: … und morgen werde ich dich vermissen

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[Rezension] Jenny-Mai Nuyen: Heartware

Der Thriller "Heartware" von Jenny-Mai Nuyen ist nicht nur eine atemberaubend spannende Suche eines jungen Mannes nach seiner Jugendliebe, sondern eine philosophisch und psychologisch fundierte Frage danach, was es heißt, Mensch zu sein. Während im Hintergrund abstrakte Mächte, von denen man bis zum Schluss nicht weiß, wer gut und wer böse ist, die philosophische Seite der Frage aushandeln, bleibt der Fokus auf Adam Eli und seiner geliebten Willenya, um in die Tiefe der Psyche hinabzusteigen. Heraus kommt ein Roman, der sehr viel richtig mach und am Ende nur ein wenig zu viele Frage unbeantwortet lässt, um rundum gelungen zu sein.

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[Rezension] Jonas Winner: Murder Park

Der Thriller "Murder Park" von Jonas Winner nimmt das bekannte Konzept einer abgeschiedenen Gruppe von Menschen, die sich einem unbekannten Mörder gegenüber sehen, um vor diesem Hintergrund einen zwanzig Jahre alten Serienmörderfall wie in einem Puzzle zu präsentieren. Während das aktuelle Geschehen stellenweise recht zäh ist, sind die Informationen, die wir über den Triebtäter von damals, die Opfer und die Umstände erfahren, höchst spannend.