Drama / Thriller

Never say never

Reue (Trilogie)

Für immer ihr Geheimnis (Trilogie)

Loyalitäten


 

Never say never

Der Krieg endet, doch die gute Seite unterliegt. Hermine Granger ist eine von vielen Gefangenen, die sich in ihrer neuen Position als Quasi-Hauself zurecht finden muss. Sexuelle Übergriffe gehören fortan zu ihrem Alltag – doch ist wirklich alles verloren?

 

Leseprobe

Eiskaltes Wasser ergoss sich über Hermine. Auf dem gefliesten Boden der Küche gab es keine Möglichkeit, Halt zu finden, und so rutschte sie aus und stieß mit Gewalt gegen die Tischkante.

„Pass doch auch, tollpatschiges Ding!“, fuhr Narzissa Malfoy sie an. Hasserfüllt blickte sie auf die jüngere Frau hinab, die benommen in einer großen Wasserlache lag und sich den Kopf hielt: „Wag es ja nicht nochmal, mich derart anzurempeln. Und jetzt mach das hier sofort weg, oder muss ich dir nachhelfen?“

Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte die ältere Frau sich um und marschierte aus der Küche. Zittrig richtete Hermine sich auf. Narzissa Malfoy hatte sie mit voller Absicht gerammt, als sie gerade mit einem großen Kübel kalten Wassers aus dem Hinterhof zurück in die Küche kam. Ihr Kopf schmerzte und sie konnte fühlen, wie sich eine große Beule knapp über ihrem rechten Ohr bildete.

Ihr Kleid war durchtränkt und der kalte Wind, der durch die offene Küchentür aus dem Hof hereinwehte, ließen Hermine erneut zittern. Sie musste sich abtrocknen, sonst würde sie sich den Tod holen – aber sie hatte keine Wechselkleidung. Vorsichtig blickte sie sich um. Die Hauselfen waren um diese Zeit mit Hausputz beschäftigt, sie war alleine in der Küche für den Abwasch zuständig. Narzissa Malfoy würde so schnell nicht wieder herunter kommen und die beiden Männer im Haus hatten sich noch nie in der Küche blicken lassen.

 

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Reue

Zeitreise-Fanfiction, in der Hermine aus Versehen im Jahr 1944, zur Schulzeit von Voldemort, landet. Zusammen mit dem damals jungen Dumbledore arbeitet sie daran, wieder in die Zukunft zurückkehren zu können – und lernt nebenbei interessante Dinge über Menschen, die sie für Monster gehalten hat. Kann es ihr gelingen, in der Vergangenheit die Zukunft zu retten?

 

Leseprobe (Teil 1)

„Ah, Miss Dumbledore, darf ich Sie mit zwei meiner Freunde näher bekannt machen?“, fragte Tom, ohne jedoch ernsthaft an einer Erwiderung interessiert zu sein. Er erhob sich und legte Malfoy eine Hand auf die Schulter: „Abraxas Malfoy, er saß gestern Abend an Ihrer linken Seite. Falls Sie jemals eine Frage über irgendein altes Zauberergeschlecht hier in England haben sollten, wenden Sie sich an ihn.“

Zu seiner Verwunderung und nicht geringen Missbilligung erhob sich Hermine ebenfalls und lächelte seinen blonden Freund an: „Es waren gestern ein paar viele Namen und Gesichter, die auf mich eingestürmt sind. Schön, dass ich Sie nun nochmals in Ruhe kennen lernen darf.“

Abraxas erwiderte das Lächeln, sagte jedoch nichts. Mit steigender Frustration wandte sich Tom nun zu seinen anderen Freund, um diesen ebenfalls erneut vorzustellen: „Dies ist Rufus Lestrange. Er ist der Anführer unserer Quidditch-Mannschaft und einer der besten Duellanten, die wir in unserem Haus haben. Sehen Sie sich also vor, wenn Sie ihm in Verteidigung gegen die dunklen Künste gegenüber stehen.“

Das Lächeln verschwand von Hermines Lippen, als ihr Blick über das Gesicht von Lestrange wanderte. Als habe sie plötzlich einen Geist gesehen, wurde sie kreidebleich, packte ihren linken Unterarm und rannte aus dem Klassenzimmer.

„Abraxas, sag mir bitte, dass du das Verhalten unserer neuen Mitschülerin ebenso merkwürdig findest wie ich!“, zischte Tom Riddle, nachdem Hermine außer Sichtweite war. Sein zuvor freundlicher Blick war hart und berechnend geworden, während er in Gedanken versuchte zu verstehen, was mit diesem Mädchen los war.

„Dass sie dich nicht mag, ist in der Tat etwas Neues.“

 

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Für immer ihr Geheimnis

Draco Malfoy und Hermine Granger teilen ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihnen zum Verhängnis werden könnte. Denn während sich das sechste Schuljahr dem Ende nähert, nimmt der Kampf gegen Voldemort an Fahrt auf – und noch immer stehen sie auf unterschiedlichen Seiten. Unsicher, ob es Liebe oder doch nur Verlangen ist, das sie immer wieder zusammenführt, müssen beide darum kämpfen, dass ihre Gefühle nicht plötzlich in Hass umschlagen.

 

Leseprobe (Teil 3)

Mit bedächtigen Bewegungen packte Draco die Bücher wieder ein. Er schwieg für eine Weile, ehe er sich direkt zu ihr umdrehte, die Arme auf dem Tisch abgestützt, sein Gesicht ernst: „Nimm mir das nicht übel, ja? Aber ich glaube, in dieser Hinsicht weiß ich einfach mehr als du, weil ich … weil ich aus einer Zaubererfamilie komme.“

Augenblicklich schossen Hermines Augenbrauen in die Höhe und sie verschränkte ihre Arme vor der Brust, doch sie blieb stumm, um sich anzuhören, was er zu sagen hatte.

„Magie ist … keine Wissenschaft, wie Muggel sie haben. Und es hat lange gebraucht, bis man anfing, Sprüche aufzuschreiben und Zauberei zu lehren. Wusstest du, dass man früher in Amerika nicht mal Zauberstäbe kannte? Man hat einfach ohne gezaubert. Diese ganzen Regeln, die Anweisungen aus Büchern und so. Das ist alles noch gar nicht so alt. Und ich weiß, dass es auch heute noch viele Zauber gibt, die nirgends aufgeschrieben sind. Sie werden einfach mündlich weitergegeben. Gerade bei … naja, bei den Dunklen Künsten ist das oft der Fall“, erklärte Draco. Hermine konnte sehen, dass ihm unwohl war, mit ihr als muggelgeborener Hexe darüber zu sprechen, also blieb sie ruhig, um ihn nicht zu unterbrechen. Vorsichtig fuhr er fort, den Blick auf seine Hände gerichtet: „Die alten Zaubererfamilien … die Unantastbaren Achtundzwanzig oder Heiligen Achtundzwanzig, wie immer du sie nennen willst … wir wissen alle, dass es Sprüche und Flüche gibt, die nirgends geschrieben stehen. Ich will nicht, dass du das falsch verstehst, Hermine. Ich sage einfach nur, wie es ist. Wir … also, die Zauberer, die diesen uralten Familien angehören … wir wissen einfach, dass manche Zaubersprüche den Eindruck erwecken könnten, dass sie nur existieren, um sie gegen Muggel zu verwenden. Bei manchen stimmt das bestimmt auch. Also schreibt man sie lieber nicht auf und hält sie geheim im Kreise von denen, die … die das verstehen.“

Hermine zitterte. Sie verstand nur zu gut, was Draco ihr mitteilen wollte. Die Rassenideologie über den Blutstatus war heutzutage politisch nicht mehr korrekt, deswegen bemühten sich die meisten, nach außen hin tolerant zu wirken. Aber was Draco ihr da gerade eröffnet hatte, zeigte, dass sich in Wirklichkeit gar nichts geändert hatte. Zaubersprüche, die nur den ältesten, reinblütigsten Familien bekannt waren? Flüche, die so schwarzmagisch waren, dass man sie lieber nicht aufschrieb? Und alle Mitglieder dieser Familien wussten davon, der Rest der magischen Gemeinschaft hingegen nicht?

 

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Loyalitäten

Hermine trifft Lucius Malfoy während der Sommerferien zwischen fünften und sechstem Schuljahr. Er konnte unter Einsatz seines Vermögens Azkaban entgehen, seine Frau hat ihn jedoch verlassen. Auf der Suche nach weiblicher Gesellschaft stolpert er über Hermine, die er aber nicht als Hermine Granger, beste Freundin von Harry Potter, erkennt. Unter ihrem zweiten Vornamen Jean lässt sie sich auf ein Gespräch mit ihm ein – und landet in seinem Bett. Das böse Erwachen folgt direkt, doch trotz ihres Hasses auf ihn kann sie sich seiner Attraktivität nicht entziehen. Sie beginnen eine Affäre – ohne, dass er weiß, wer sie wirklich ist.

 

Leseprobe

Schon als er die Gaststube betreten hatte, war sein Blick unmittelbar auf sie gefallen. Sie hatte alleine an einem Tisch am Kamin gesessen, nur ein Glas Wein vor sich, und war ganz offensichtlich in Gedanken versunken gewesen, als er eingetreten war. Natürlich hatte sie ihn sofort erkannt, jeder wusste, wie Lucius Malfoy aussah und er hatte sich keine Mühe gemacht, seine Identität zu verbergen. Er hatte ihr freundlich zugelächelt und dafür einen so hasserfüllten Blick bekommen, dass seine Neugier geweckt war. Nicht viele Menschen wagten es, ihm mit so offener Ablehnung zu begegnen, selbst nach seiner Inhaftierung.

Wie hatte er sie nur nicht erkennen können? Ihr Gesicht hatte mit den glatten Haaren so anders gewirkt, so viel weicher, femininer, anziehender. Und warum hatte sie ihren wahren Namen vor ihm verborgen?

Wenn er jetzt darüber nachdachte, hatte sie tatsächlich überrascht gewirkt, als er sie nach ihrem Namen gefragt hatte. Und sie hatte einen merkwürdig langen Moment gezögert, ehe sie sich schließlich als Jean vorgestellt hatte. Ein wunderschöner Name, französisch für Johanna, so passend für eine mutige Frau wie sie. Natürlich hatte er sich eine Bemerkung über Johanna von Orléans nicht verkneifen können und zu seiner Freude hatte sie tatsächlich mit einem Lächeln geantwortet. Warum war ihm nur nicht aufgefallen, dass sie dieses Lächeln offensichtlich sofort bereut hatte? Er hatte mit ihr geflirtet oder zumindest hatte er gedacht, dass es ein Flirt gewesen war. Mit seinem jetzigen Wissen war er sich nicht mehr so sicher, ob sie ihre ablehnenden, spitzen Bemerkungen nicht ernst gemeint hatte.

Doch all das beantwortete nicht die Frage, warum sie sich auf ihn eingelassen hatte. Gewiss, sie hatte noch drei weitere Gläser Wein getrunken und war am Ende nicht mehr vollständig bei kühlem Verstand gewesen, aber dennoch. Sie hatte gewusst, wer er war. Was war passiert? Wie hatte sie alles, was zwischen ihnen stand, über Bord werfen können? Es war sein Ziel gewesen, sie an dem Abend in sein Bett zu holen, er hatte alles in seiner Macht stehende getan, um sie zu verführen. Doch jetzt, da er wusste, wer sie war – es hätte ihm niemals gelingen dürfen.

Niemals hätte sich Hermine Granger auf Lucius Malfoy einlassen dürfen.

 

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