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[Rezension] Rob Blackwell: Verflucht – Nacht der Toten

Der Horror-Mystery-Thriller "Verflucht - Nacht der Toten" von Rob Blackwell ist ein angenehm gruseliger, durchaus spannender erster Band der Sanheim Chronicles und verspricht, dass wir noch eine Menge Spaß mit Quinn und Kate haben werden. Die Suche nach dem Mörder ist ausführlich genug geschildert, dass der geneigte Leser mit rätseln kann, während das Übernatürliche so nebenher einschleicht, dass man bis zum Schluss am Verstand der Hauptcharaktere zweifelt.

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[Rezension] Gerry Bartlett: Texas Heat – Gefährliche Leidenschaft

Der Liebesroman "Texas Heat - Gefährliche Leidenschaft" von Gerry Bartlett beginnt mit einem heißen, von Hormonen getrieben Katz-und-Maus-Spiel. Was eine klassische Liebesgeschichte hätte werden können, wandelt sich jedoch in der zweiten Hälfte des Buches zu einem Thriller. Das wiederum gibt jedoch der seichte Stoff nicht wirklich her, so dass der Leser bis zum Schluss im Unklaren darüber bleibt, was er hier eigentlich wirklich liest. Das ist schade. Hätte die Autorin sich ganz auf die Entwicklung der Liebesgeschichte konzentriert, wäre ihr eine amüsante, wenn auch nicht unbedingt neue Geschichte gelungen. Für einen Thriller, der spannend und mitreißend ist, reicht diese Geschichte leider nicht.

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Meine Leseliste für Juli 2017

Auch im Juli stehen wieder eine Reihe von Büchern auf meinem SuB, die gelesen und rezensiert werden wollen. Ihr könnt also in den kommenden Wochen mit Rezensionen zu den folgenden Büchern rechnen - die Erscheinungstermine der Rezensionen orientieren sich nicht an der hier präsentierten Reihenfolge: Torunn Siegler - Machtmenschen, 22.05.2017 im Self-Publishing Die Nationalsozialisten beherrschen… Weiterlesen Meine Leseliste für Juli 2017

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Neuerscheinungen im Juli 2017

Ich habe für euch in den Programmen der Verlage gestöbert und die interessantesten Neuerscheinungen aus den Bereichen Phantastik, Spannung, Anspruch und Romance herausgesucht. Mal sehen, wie viele dieser Bücher ich im Juli für euch rezensieren kann. Worauf freut ihr euch am meisten? Welche Bücher fehlen euch in meiner Auflistung?   3. Juli Gerry Barlett: Texas… Weiterlesen Neuerscheinungen im Juli 2017

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[Rezension] Curtis Sittenfeld: Vermählung

Mit "Vermählung" ist Curtis Sittenfeld eine Adaption des berühmten "Pride and Prejudice" gelungen, die sich nicht verstecken braucht. Deutlich modern und mit eigenen Einfällen, bleibt das Buch doch stets nahe genug an der Vorlage, um allen Fans Freude zu bereiten. Gelegentlich sind die gesellschaftskritischen Untertöne oder Charakterisierungen nicht so subtil wie im Original, so dass Handlungen übertrieben wirken, doch es hat meine Leselust nie wirklich gebrochen.

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[Rezension] Felix Bonke: Die Tochter der Patientin

In seinem Debüt-Roman „Die Tochter der Patientin“ beweist Felix Bonke, dass er ein Meister des Erzählens ist. Nicht nur sein Schreibstil ist gleichzeitig amüsant und gefühlvoll, auch die Figuren, die er aufbaut und entwickelt, sind komplex und authentisch. Seine intime Charakterstudie baut er vor dem Hintergrund eines Arztromans, versehen mit Geschichtsstunde und Romantik, so geschickt auf, dass man gar nicht so recht mitbekommt, wie die Personen plötzlich zum Leben erwachen.

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[Rezension] Tim Gebert: Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel

Der Fantasy-Roman "Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel" von Tim Gebert ist ein vielversprechendes Debüt, das für die Zukunft des Autors und der Reihe viel Gutes verspricht. Die Kreativität der Geschichte ist faszinierend, ebenso wie die stetig wachsende Zahl an Figuren das Buch bereichern. Der Erzählstil erscheint noch nicht vollständig ausgereift, doch ansonsten ist "Fynn Phönix" ein episches Meisterwerk.

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[Rezension] Phillipa Ashley: Hinter dem Café das Meer

Der Liebesroman "Hinter dem Café das Meer" von Phillipa Ashley konnte mich leider weder mit der Geschichte noch mit dem Schreibstil überzeugen. Die Figuren bleiben flach, viele Handlungen und Plot-Twists wirken an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch sogar im Kontext einer Romanze. Einzig positiv ist, dass ich zumindest an Cals Entwicklung genug interessiert war, um immer weiterlesen zu wollen.

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[Rezension] Kylie Scott: Dirty, Sexy, Love

Der New Adult Roman "Dirty, Sexy, Love" von Kylie Scott liefert genau das, was man von ihm erwartet, aber auch nicht mehr. Die beiden Protagonisten sind in einer dramatischen, mitreißenden Liebesgeschichte verwickelt, die umstehenden Figuren bleiben oberflächlich und entsprechen ihren Klischees. Es ist ein klassischer Genre-Roman mit angemessenen Sex-Szenen, bei dem es nicht ganz gereicht hat, außergewöhnlich zu sein.

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[Rezension] Arthur Rundt: Marylin

Mit "Marylin" ist es Arthur Rundt gelungen, ein offensichtliches Problem in eine Sprache zu verpacken, durch welche es normalisiert und emotionslos wird. Genau dadurch aber schauen wir überhaupt erst hin, genau dadurch, dass uns ein Spiegel vorgehalten wird, dass uns gezeigt wird, wie gerne wir offensichtliche Probleme ignorieren, weil sie offensichtlich sind, bekommt der Roman ein scharfes Schwert. Das Buch verlangt Aufmerksamkeit und meine hat es mühelos erhalten.